Mozart Requiem 7. November in Erlangen

21. Oktober 2015

Für alle Mozart-Fans und solche, die es werden wollen, bietet sich am 7. November die Gelegenheit, sein letztes Werk, die Totenmesse, zu hören. Die Neustädter Kantorei zusammen mit dem Nürnberger Bach-Orchester unter Leitung von Ekkehard Wildt führt neben dem 1791 komponierten Requiem auch das “Ave verum corpus” und einige Werke von Bach auf, darunter die Kantate “Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen”. Solisten sind Silke Evers (Sopran), Christine Mittermair (Alt), Reiner Geißdörfer (Tenor) und Christian Hilz (Bass).

Das Konzert findet am Samstag, den 7. November in der Neustädter Kirche, vom Erlanger Hauptbahnhof in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen, statt und beginnt um 20 Uhr. Karten gibt es zu 24/16 € (ermäßigt 16/8 €) bei der Ticket-Vorverkaufsstelle der Erlanger Nachrichten (Tel. 09131 9779310), bei Erlangen-Ticket Fuchsenwiese im E-werk (Tel. 09131 800555) und im Neuen Markt (Tel. 09131 22195). Für Kurzentschlossene gibt es auch Karten an der Abendkasse.

Mozarts Requiem gibt aufgrund seines immer noch ungeklärten Todes immer noch Stoff zum Spekulieren. Warum ein Requiem als letztes Werk? Ist das Zufall? Wie auch immer, die Totenmesse wurde nach Mozarts Tod von Josef Eybler und Franz Xaver Süßmayr fertiggestellt und am 2. Januar 1793 im Ganzen uraufgeführt. Seitdem hat das Requiem nichts an Faszination eingebüßt und rührt immer wieder Zuhörer zu Tränen. Wer also am 7. November noch nichts vorhat, komme nach Erlangen und lasse sich von außergewöhnlicher Musik berühren.


Die Westdeutschen Hifi-Tage stehen vor der Tür

28. September 2015

postkarte_front15Mittlerweile gehört auch diese Fachmesse schon fest zu unserem Jahresplan: die  in Bonn. Auch dieses Jahr können Sie uns gerne wieder an unserem Stand im Hotel Maritim in der Godesberger Allee besuchen, wo wir am 3. und 4. Oktober eine feine Auswahl unseres Sortiments präsentieren, und natürlich auch einige exklusiv für die Hifi-Tage reduzierte Sonderangebote dabei haben werden. Es lohnt sich also in jedem Fall, vorbei zu schauen!

Natürlich finden Sie an unserem Stand dann auch die Top-Veröffentlichungen und Neuerscheinungen aus unserer aktuellen Ausgabe des Forum d’Vinyl sowie hoffentlich auch die heiß ersehnten Neuveröffentlichungen von Fone. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


Die heiß ersehnten Fone-Neuheiter sind in der Pipeline

28. September 2015

fone_orizEs sind vom Label Fone insgesamt sieben neue LP angekündigt und 2 SACDs.

Den Anfang machen folgende Titel:

Salvatore Accardo – Il Cremonese (180g)
Fausto Mesolella & Stefano Benni – Canto Stefano (180g)
Nikolaj Rimsky-Korsakov – Sheherazade (180g)

Diese Titel sind an uns unterwegs und sollten Ende der Woche eintreffen.


Nachtrag Bardentreffen 2015

19. August 2015

Vom 30. Juli bis 2. August fand in Nürnberg zum 40. Mal das Bardentreffen statt – seit jeher ein Treffpunkt professioneller Singer-Songwriter, Weltmusiker und “Laien”-Straßenmusiker.

Letztere Gruppe wird in den letzten Jahren leider immer homogener und lauter: meist sind es Rock-Pop-Bands, die ihre gesamte Bandausrüstung samt Verstärker auf die Straße verlegen. Was ist passiert mit den weltvergessenen Barden, die am Straßenrand wehmütig ihre Songs schmetterten? Brauchen sie heute alle ein Mikro, um gehört zu werden? Findet die Straßenmusik ohne Verstärkung keine Zuhörer mehr? Kann ein Lovesong-schmetternder Halbstarker mit Gitarre nicht ohne Mikrofon singen und trotzdem die Herzen aller Mädchen brechen (wahlweise auch gewinnen…)?
Selbst für den wohlwollenden Zuhörer muss es eine akustische Qual gewesen sein, an jenem Wochenende durch die Innenstadt Nürnbergs zu flanieren: An jeder Ecke dröhnte und hämmerte es, selten waren Unplugged-Formationen, deren Darbietung wesentlich unaufdringlicher ist. Wo bleibt die angeblich “mediterrane Lebenslust”, auf der Homepage des Bardentreffens propagiert, wenn die Musiker, die unverstärkt spielen, zwei Stunden nach einem Platz suchen müssen, wo sie nicht rechts und links von Verstärkern übertönt werden? Erlaubt sei nur die Stromversorgung mit Akkumulatoren für einen akustischen Verstärker bis zu einer Leistung von 50 Watt pro Einzelmusiker oder Gruppe. Diese Vorgabe wurde selten eingehalten und selten beanstandet. Ebenso die Limitierung von 90 min pro Standort, an die sich jede Straßenmusik-Gruppe halten sollte. Wo bleibt da die Fairness?
So schön ein kostenloses Musikfestival mit internationalen Größen ist, man sollte dabei nicht “die kleinen Leute” dieser Veranstaltung vergessen, die das Bardentreffen zu dem machen, was es ist: die Barden am Straßenrand. Bei all dem Organisationsaufwand, der betrieben wird, um die großen Bühnen reibungslos mit bekannten Bands zu bestücken, sollten sich die Veranstalter nicht zu schade sein, für eine faire und vor allem wohlklingende Atmosphäre unter den Straßenmusikern zu sorgen.


Max Greger tot

19. August 2015

Max Greger, Jazz-Saxophonist und Bandleader, ist tot. Er erlag in der Nacht auf vergangenen Samstag, am 15. August, einer Krebserkrankung, die erst vor kurzem diagnostiziert worden war.
Bis zuletzt stand er auf der Bühne – laut seiner Frau das letzte Mal Mitte Juli. Sein Motto war „warum aufhören, wenn mich das Publikum hören will?“. Offensichtlich auch noch im hohen Alter mit Spaß bei der Sache, begeisterte Greger durch Auftritte mit zwei anderen „alten Jazz-Herren“, Hugo Strasser und Paul Kuhn.

Greger wurde am 2. April 1926 in München geboren. Er sollte eigentlich den elterlichen Metzgerladen übernehmen, entschied sich aber – wohl auch dank des vom Großvater geschenkten Akkordeons – für eine Karriere in der Musik. Er besuchte ein Konservatorium und aGreger_2005bsolvierte ein Studium der Klarinette und des Saxophons. Zum Ende des Krieges wurde er noch eingezogen, begann nach Kriegsende, in Offizierscasinos aufzutreten.
1948 gründete er sein erstes eigenes Ensemble, spielte neben Jazz auch Volksmusik für den Bayerischen Rundfunk. Bald stand er mit Jazz-Größen wie Duke Ellington und Louis Armstrong auf der Bühne und machte sich auch durch seine fünfwöchige Tournee durch die Sowjetunion zusammen mit Maria Hellwig und Udo Jürgens international einen Namen.
1963 unterzeichnete Max Greger einen Vertrag als Bandleader der Big Band des ZDF. Mit dieser spielte er den legendär gewordenen Titel „Up to date“ für das „Aktuelle Sportstudio“ ein.
Meist spielte Greger in seiner Big Band Saxophon, wusste sich gut in die Reihe seiner Mitspieler einzufügen, was für einen Leader nicht selbstverständlich ist.
Parallel zum Jazz war Greger stets in der Volksmusik unterwegs, spielte in Sendungen wie „Vergißmeinnicht“ oder „Musik ist Trumpf“ schmalzig-schöne Melodien und schuf sich so ein „zweigleisiges“ Image.

Max Greger bleibt allerdings vor allem durch seine Jazz-Interpretationen in Erinnerung. Mit „dirty notes“ wusste er seine Stücke aufzupeppen, wie es vorher im Nachkriegsdeutschland noch nicht getan worden war. Nicht nur für die Musik, auch für die Aufbruchsstimmung in den 50er Jahren war dies ein bedeutsamer Impuls: wenn es funktioniert, warum nicht einmal eine „dreckige“ Note spielen, die nicht so ganz passt?! Solange etwas Gutes dabei rauskommt…
Greger wird in der deutschen und internationalen Musiklandschaft eine schmerzliche Lücke hinterlassen.


Mastering-Legende Stan Ricker ist im Alter von 79 Jahren verstorben

20. Juli 2015

Stan-RickerNur wenige Monate nach dem Tod von Doug Sax verläßt uns ein weitere Mastering-Legende: Am 14. Juli erlag Stan Ricker seiner Krebserkrankung.

Stan Ricker erblickte am 14. Dezember 1935 in Marblehead, Massachusetts das Licht der Welt. Mit Musik und Tontechnik kam er denkbar früh in Berührung. So erzählte ihm seine Mutter, dass er sich bereits als Dreijähriger auf der Wilcox Gay Recordio-Maschine eines Onkels, einem Klarinettenspieler, beim Singen aufnahm. Nachdem seine Familie nach Banockburn, Illinois gezogen war, begann der damals zehnjährige Rick sowohl Tuba als auch Kontrabass zu erlernen. Der Tatsache, dass er sich selbst auch stets als Musiker sah, ist es vermutlich geschuldet, dass er die technischen Möglichkeiten eines Studios nie zum Selbstzweck verwendete, sondern immer nach den Bedürfnissen der jeweiligen Musik. Größere Bekanntheit erlangte er schließlich durch seine Entwicklung des Half-Speed-Masterings, einem Verfahren, mit dem Ricker beispielsweise alle frühen MFSL-Veröffentlichungen masterte. Sein berühmtes Kürzel “SR/2″ (Stan Ricker Halftime) in der Matrix mancher LP zeugt hiervon. Ricker widmete sein Leben der Perfektionierung des Vinyl-Sounds und erzeugte bis zuletzt Schnitte im eigenen Studio. Im Laufe seines Lebens arbeitete er für unzählige Labels wie Acoustic Productions, Columbia Records, Crystal Clear, Delos, Diskwasher, JVC, Klavier, London, Mobile Fidelity, MCA, Phillips, Pure Audiophile, RCA, Reference Recordings, Telarc, Telefunken, TL Records, V2 Records, Warner Bros und Windham Hill – um nur einige zu nennen. 1981 wurde er zum “Disk Cutting Engineer Of The Year” gewählt, 1984 zum “Recording Engineer Of The Year”. Nun ist Stan Ricker für immer von uns gegangen. Wir werden ihn vermissen. Ruhe in Frieden, Rick.


Der Blues lebt…Blues Dance und Swing im Raum Erlangen-Nürnberg

28. Juni 2015

Wer glaubt, dass es Blues nur noch auf LPs und Konzerten zu hören gibt, irrt. Seit einigen Jahren wächst in der Metropolregion Nürnberg nämlich die Swing-Dance Community, wozu z.B. Lindy Hop und Blues Dance zählen. Neben festen Kursen im Unisport und der Katholischen Hochschulgemeinde Erlangen (KHG http://www.khg-erlangen.de/veranstaltungsdetails/regelmaessiges/lindy-hop-anfaengerkurs.html) gibt es regelmäßige Swing-Abende in Erlangen (E-werk) und Fürth (Kofferfabrik, http://www.thatswing.de/thatcottonclub) , auf denen fleißig getanzt wird. Schnuppert man einmal hinein in die bluesig-swingende Luft dieser Community, kann man sich ihr kaum noch entziehen. Man trifft die gleichen Leute bei verschiedenen Events, weil sich keiner, der dem Swing und Blues verfallen ist, ein Event entgehen lassen will…

Blues, was ist das eigentlich? Ein Lebensgefühl, eine Musikrichtung, eine Attitüde? Es ist alles miteinander, getragen von einer langen Tradition und großer Kreativität. Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts entstand der Blues in den USA als Unterhaltungsmusik der Afro-Amerikaner aus den Südstaaten. Blues enthält Elemente europäischer, karibischer und afrikanischer Musik und dreht sich oft um „blue moods“, d.h. traurige Anlässe um Musik zu machen. Allen voran natürlich die (unerwiderte) Liebe. Ein sehr swingendes Beispiel dafür: Eyeryday I have the blues…https://www.youtube.com/watch?v=NZpevSkpLiI. Unzählige Musiker widmeten ihr Leben dem Blues, entwickelten ihn weiter und hielten ihn lebendig. Einige hübsche Hörbeispiele für den neugierigen Leser: https://www.youtube.com/watch?v=hRu7Pt42x6Y https://www.youtube.com/watch?v=9VxYAAe6CdI

Ach ja, das Beste zum Schluss: was steht auf dem Grabstein eines Bluesmusikers? Richtig, „I didn’t wake up this morning…“


James Last gestorben

14. Juni 2015

Vergangenen Dienstag starb James Last, als Hans Last 1929 in Bremen geboren, in Florida. Als Todesursache wurde Organversagen angegeben. Last hatte seit 1980 in Florida gelebt, vorher hatte er lange Zeit in Deutschland als Bandleader, Arrangeur und zu Beginn seiner Karriere als Jazz-Bassist gearbeitet. Ab 1950 wurde er dreimal in Folge vom Herrenmagazin „Die Gondel“ zum besten Jazzbassist gekürt. 1955 wurde er als Bassist für die NWDR Big Band engagiert, in der er zehn Jahre spielte, bevor er sich bei Polydor einen eigenen Namen machte. Von diesem Label erhielt er auch den Künstlernamen „James Last“, den er fortan verwendete. Markenzeichen auf den LPs bei Polydor war außerdem die „Schattenschrift“, mit der Lasts Namenszug unterlegt war.
JAMES LASTJames Last begründete mit seinen Streicher-lastigen Arrangements den „Happy Sound“, den er mit dem James Last Orchestra in die ganze Welt exportierte. Tourneen und Auftritte in Kanada, den USA, UDSSR, Asien und Großbritannien belegen den großen Erfolg des Orchesters. Kennzeichen von Lasts Sound waren reduzierte und geschickte Arrangements mit viel Streicherklang und eine hörtechnisch perfekt ausgeklügelte Aufstellung des Orchesters (z.B. Stereo-Trompetenklang von zwei Seiten). Last verkaufte in seinem Leben mehr als 80 Millionen Tonträger und war damit bei Polydor zeitweise für ca. 30% der Verkäufe verantwortlich. 17mal erhielt er Platin, 207mal die Goldene Schallplatte.
Auch in der Filmmusikbranche war er begehrt: er schrieb unter anderem den Soundtrack für „Der Kapitän“ mit Heinz Rühmann und die 2007 erschienene Komödie „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“ von Leander Haußmann.
Kritiker bezeichneten den „Happy Sound“ als „akustischen Milchbrei“, wie auch immer man ihn aber nennen mag, Fakt ist: mit diesem Sound begründete der Musiker großen kommerziellen Erfolg auf der ganzen Welt, er traf damit den Nerv der Zeit. Und was kann man als Musiker Tighteres erreichen als den Puls der Zeit mitzuspielen?


High End 2015

23. Mai 2015

Auch auf der diesjährigen High End, die in München im MOC vom 14. Bis 17. Mai stattfand, war DaCapo mit einem gut sortierten Stand vertreten. Neben LPs wurden auch audiophile CDs und Zubehör für Plattenspieler etc. angeboten. Am Freitag, den 15. Mai besuchten erstaunlicherweise mehr Einkaufswütige den Stand als an den folgenden Wochenendtagen. Doch auch am Wochenende waren die Mitarbeiter, vor allem die Verkaufsberater, von DaCapo gefragt. Viele Kunden ließen sich bei der Auswahl der Platten sowohl inhaltlich als auch technisch beraten. Auch auf unspezifische Wünsche wie „Schlagzeug-CD“ oder „Was ruhiges mit Frauenstimmen“ gingen die Mitarbeiter mit Eifer ein.
Gut verkauft wurde in diesem Jahr eine relativ neue Platte mit Lieblingssongs von Jeanne Carroll auf lila Vinyl, die vom Blues-Gitarristen Wolfgang Bernreuther begleitet und aufgenommen worden war. Auch die Neue von Friedemann ging gut über den Tisch. Viele Kunden griffen auch zu den audiophilen Platten und CDs von Foné, vor allem die „Concerti“ von Paolo Conte hatten es einigen angetan.
Die Vielfalt des Angebots – von Rock/Pop über Blues, Jazz und Klassik – lockte dementsprechend unterschiedliches Publikum. Besonders im Gedächtnis blieb eine Teenagerin, die ihrer Mutter das Geld für die neue AC/DC Platte aus dem Kreuz leierte (O-Ton Mutter: „Das reicht dann aber…“). Daneben kauften auch gut betuchte Sammler oder musikalische „Einzeltäter“, die nur nach bestimmten Künstlern suchten, ein.
Auch Live-Performances bei verschiedenen Ausstellern waren dieses Jahr beliebt. So spielte der DaCapo – Freund Wolfgang Bernreuther sowohl mit seiner Blues-Formation „United Blues Experience“ als auch alleine auf verschiedenen Kleinbühnen innerhalb des MOC. Dies trug zur Erhaltung der Lebendigkeit bei auf einer Messe, die eigentlich nur auf die optimale Musikdarbietung mittels HiFi-Geräten abzielt und nicht so sehr auf die eigentliche Qualität von Musik. Da die Live-Auftritte (auch anderer lokaler Künstler und Formationen) großen Anklang fanden, wird diese Tradition im nächsten Jahr hoffentlich fortgeführt.
Insgesamt waren es vier arbeitsreiche, interessante und vielfältige Tage, die das Team von DaCapo in München zubrachte. Auf ein Neues im nächsten Jahr 2016!

 

 


The night has come…

3. Mai 2015

Ben E. King, der Interpret des legendär gewordenen “Stand by me” von 1961, ist am vergangenen Donnerstag, den 30. April, verstorben. Er litt an Herzproblemen, so sein Agent.
„Stand by me“ war King’s größter Solo-Hit, nachdem er sich 1960 von den Drifters getrennt hatte. 1958 hatte sich der in Henderson, North Carolina, gebürtige Sänger der Doo-wop-Gruppe angeschlossen, die damals noch den Namen „Five Crowns“ trug. Die Gruppe übernahm den Bandnamen „Drifters“, nachdem die Originalmitglieder der Band von ihrem Manager George Treadwell gefeuert worden waren. In den folgenden zwei Jahren nahm Ben E. King mit den Drifters 13 Songs auf, 11 davon als Leadsänger. Darunter waren z.B. „There goes my baby“ und „Save the last dance for me”.
1960 begann Ben E. King seine Solokarriere und startete mit der BaBen E. Kingllade “Spanish Harlem”. Seine nächste Single, „Stand by me“, wurde sein größter Erfolg, sein Name wurde untrennbar mit diesem Song verbunden. Später wurde der Song von der Recording Industry Association of America in die „Songs of the Century“ aufgenommen. 1986 wurde er als Soundtrack für den US-amerikanischen Jugendfilm “Stand by me – Das Geheimnis eines Sommers“ verwendet, was dem Song ein Comeback bescherte. Ende der 70er Jahre wurde es ruhiger um King, er trat noch vereinzelt in Shows auf. 2013/2014 ging er noch einmal in Großbritannien und den USA auf Tour und widmete sich ansonsten seiner Stand By Me Foundation, einer Stiftung zur Bildungsförderung bedürftiger Jugendlicher.
Mit Ben E. King geht eine der schönsten und ausdrucksvollsten Stimmen des R’n’B verloren, die den Menschen Gänsehaut zaubern konnte.