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Umsatz mit Online-Streamingformaten steigt

Logo_Universal_Music.svgInteressante Neuigkeiten erreichen uns in diesen Tagen von Universal: Der weltweit größte Musikkonzern hat erstmals mehr Umsatz mit Online-Streamingformaten als mit CDs gemacht. Allein in Deutschland sind die Streaming-Umsätze letztes Jahr um 70% gewachsen, und das, obwohl Deutschland traditionell als „CD-Land“ gilt. Fast wie eine Randnotiz liest sich dann aber die für uns Vinyl-Freunde viel interessantere Meldung: Die Umsätze durch Schallplatten wuchsen im vergangenen Jahr um 40,1 Prozent – damit liegt das runde Schwarz erstmals noch vor Musik-DVDs und Video-Blue-Rays auf Platz vier im Umsatz-Ranking, nach CDs, Streams und Downloads.

Interessant ist diese duale Entwicklung allemal, zum komprimierten, körperlosen Digitalformat auf der einen Seite, und zum ältesten analogen Tonträger auf der anderen. Aber Frank Briegemann, Chef von Universal Zentraleuropa, sagt es selbst in einem Interview mit dem Handelsblatt: Welches Musikformat einen Hörer bevorzugt, hängt eben auch stark von der Art von Musik ab, die er hören möchte. Und so gehören die Streaming-Märkte eben eher den Fans von Rap- und Housemusik oder Indie-Künstlern, wohingegen die Schallplatte nach wie vor das Paradies der Freunde von Jazz, Klassik, Folk und Classic Rock ist.

Wir freuen uns natürlich darüber, dass das Vinyl diese stetig wachsende Beliebtheit genießen darf, und können nur schmunzelnd sahen: Weiter so!

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